Die Dramatik ist die dritte wichtige Gattung in der Literatur. Im heutigen Sprachgebrauch wird das Drama weiter gefasst und schließt die Handlung von Romanen, Erzählungen und sogar Drehbüchern mit ein.

Das klassische Drama

Die alten Griechen waren Meister der Dramatik. Nach dem griechischen Philosophen Aristoteles bilden die Dialoge den Hauptbestandteil eines dramatischen Werks. Somit ist auch ein Unterschied zum Epos oder zum Roman gegeben. Die Handlung eines Dramas ist meistens in mehrere Akte eingeteilt. Dramen werden hauptsächlich für das Theater geschrieben. Den Mittelpunkt jedes Dramas bildet nämlich die Handlung. Sie allein bestimmt den Ablauf des dramatischen Stücks. Zu den bekanntesten Formen des Dramas gehören die Tragödie und die Komödie. Dazwischen existieren noch die Tragikomödie oder das Melodrama.

Das Drama heute

Im 20. Jahrhundert wurde das Drama in das soziale Drama oder das analytische Drama zerlegt. Durch die Entwicklung des Radios und des Fernsehens kamen neue Formen wie das Hörspiel oder das Filmdrama hinzu.

Im Film wird die Handlung als Drama bezeichnet. Jede Handlung in einem Film stellt ein Drama dar. Daraus entwickelte sich schließlich auch der Begriff der Filmdramaturgie, der ein wichtiger Bestandteil des Filmschaffens ist. Das Schauspiel ist ebenfalls eine Form des Dramas. Es handelt sich dabei um eine tragische Handlung, die jedoch stets zu einem guten Ende führt.