Die Architektur oder Baukunst beschäftigt sich mit dem Planen und Konstruieren von Bauwerken. Sie wird oft als Mutter aller Künste bezeichnet und beruht auf den drei Faktoren Stabilität, Nützlichkeit und Schönheit.

Architekturgeschichte

Die Geschichte der Architektur ist eng mit der Menschheitsgeschichte verbunden. Architektur als Kunst ist mit Regionen, in denen sie entstanden ist, und den dort vorherrschenden Kulturen verwoben. Sie ist ein Teil der Kunstgeschichte und wird durch Baustile geprägt. Im Wesentlichen folgt ihre Entwicklung den einzelnen Kunstepochen.

Im Mittelalter dominierten romanische und gotische Baustile. In der Romanik wurden Rundbögen und dicke Mauern gebaut, die auch als Festungen dienten. In der Romanik wurden diese Bauwerke erweitert und damit höher und heller gestaltet. In der Renaissance kopierte man antike Baustile und die einzelnen Bestandteile wurden symmetrisch angeordnet. Konkave und konvexe Bauformen herrschten in der Barockzeit vor, wobei die starren Elemente aus der Renaissance allmählich wieder aufgelöst wurden. Reiche Ornamente ergänzten die Bauwerke.

Die Moderne beginnt mit dem 20. Jahrhundert. Bauwerke wurden vor allem funktionell gestaltet. Neue Materialien, die in der Architektur verwendet wurden, führten wieder zu einer Veränderung der Baustile und mündeten schließlich in gewagten und innovativen Baustilen, wie der Hightech-Architektur.